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Der einfache Kubus, erdverbunden, überwölbt mit einer Halbkugel, mit dem Himmel assoziert, stellt die abstrahierte Form des islamische Sakralbaues dar. Die Form der Halbkugel, mit der Absicht einen Raum zu überdecken, wurde mit den zur Verfügung stehenden Mitteln zur statischen Notwendigkeit. Erst die modernen Mittel des Stahlbetons, Stahlbau oder Stahlskelettbau versetzen den Planer in die Lage über neue Formen der Raumbildung nachzudenken.
Auch: jenes Zentrum, auf das sich die Aufmerksamkeit  aller Moslems richtet - die Kaaba in Mekka - manifestiert sich durch einen Kubus. Durch Drehung einer Raumdiagonale in die Vertikale ergibt sich die Gestaltung und Ausformung des mihrab. Die vertikalgerichtete Raumdiagonale wird am unteren Endpunkt vom Schadirwan gesetzt, in der Form eines wassergefüllten Tetraeders, den oberen End- bzw. Eckpunkt setzt ein rudimentärer Kuppelrest in der gleichen Form, mit Licht gefüllt.