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Im Kultraum selbst zeichnen, hervorgerufen durch die Verschneidungen der Wände mit der horizontalen Ebene des Bodens, Lichtstreifen ein Dreieck, das die Mekkarichtung, selbstverständlich analog zur Qibla-Wand, anzeigt. Kantenparallel, also auch in der Form des Triangels gibt eine Bodenöffnung den Blick auf den Schadirwan im Erdgeschoß frei. Durch diese Anordnung kann das von oben kommende Licht bis in die Mescit fallen.
Obzwar zwei Kulträume, bestimmungsdifferent, unten für das persönliche,  individuelle Gebet     
gedacht, den Brunnen integriert, aber oben der gemeinschaftliche Charakter, dem Freitagsgebet gewidmet, können doch beide gemeinsam dienen. So wie es bei Moscheen in großen Städten usus ist, das den Betenden im Vorhof die Ansprache des Imams übertragen wird, ist es hier möglich nicht nur in der Mescit sondern auch von den drei Galerien - mit Treppen und Liften vertikal erschlossen - den Ausführungen des Imams zu folgen.